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Sehenswert


         Pełne zdj: 2007-07-10 11:25:00 panoramka warto zobaczyć (671)

     Kreis Giżycko bedeutet aber nicht nur Seen und weite Wälder oder atemberaubende Landschaften. Es ist eine interessante, doch wenig bekannte Geschichte und reiches Kulturerbe vieler Nationen: über 600 Jahre sind hier deutsche, polnische und litauische Kultur, Protestantismus und Katholizismus verschmolzen. Nationale und ethnische Vielfalt haben sich in der Geschichte unseres Kreises tief ausgeprägt. Ein sichtbares Zeugnis unserer Vergangenheit sind u.a. Architekturdenkmäler. Die Spuren aus den alten Zeiten finden wir auf den pruzzischen Friedhöfen und Burgen, wie in Góra Strażnicza in Orło (Arlen), Święta Góra in Staświny (Heiliger Berg in Eisermühl), Góra Zamkowa in Jeziorko (Schloßberg in Preußenburg), Stare Wały Grodowe in Bajtkowo (Alte Burgwälle in Baitenberg) oder an dem vermutlichen Ort des Märtyrertodes des Heiligen Bruno von Querfurt bei Giżycko, wo ein gusseisernes Kreuz errichtet wurde. Die lange Anwesenheit des deutschen Ritterordens bezeugen die Ordensburgen  in Ryn (Rhein) und Giżycko (Lötzen). Die Rheiner Burg ist durch ihre architektonische Form besonders zu beachten.Charakteristisch für masurische Architektur sind kleine Dorfkirschen, meistens im 16. und 17. Jh. erbaut. Die älteste ist die gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichtete Kirche in Miłki (Milken); 1669 wiederaufgebaut nach dem Brand; Altar und Orgelempore aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Gleich wertvolle Bauten sind: gegen 1580 im gemischten gotischen und barocken Baustil aus Natur- und Backstein errichtete Kirche in Rydzewo (Rotwalde), spätgotische Kirche in Orłowo (Adlersdorf), Zelki (Neuhoff), Kruklanki (Kruglanken) und in Doba (Doben). Die im Jahre 1827 im neuklassizistischen Stil nach dem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel erbaute evangelische Kirche in Giżycko ist seit über 20 Jahren durch ihre Orgel- und Kammerkonzerte bekannt. Genau so alt ist die Kirche in Sterławki Wielkie (Groß Stürlack), oder die mehrfach umgebaute Kirche in Wydminy (Widminnen).Sehenswert sind auch viele Bauernhäuser und etwa 100 Jahre alte, für Kleinstädte typische Wohnhäuser in Giżycko. Die für ein masurisches Städtchen charakteristischen Straßen sind in Ryn (Straßen: Kościuszki und Kopernika) und in Wydminy (Widminnen) (Grunwaldzka-Str.) erhalten geblieben. Eine zweifelsfreie architektonische Attraktion sind Gutshöfe in Zielony Gaj (Grünwalde), Jagodne Małe (Klein Krösten), Żywy (Siewen), Upałty (Upalten), Pamry (Pammern), Berkowo  (Berghof), Gawlik Wielki (Groß Gablick) und in Brożówka (Gansenstein) oder das älteste Dorf Masurens (1387) – Sterławki Wlk. (Groß Stürlack). Diese Gebiete, die Jahrhunderte lang verschiedene Staatsgrenzen durchschnitten, sind auch durch ihre verschiedenen Militärobjekte bekannt: Die in ganz Polen bekannte Feste Boyen in Giżycko, 1904-1914 erbaute Verteidigungsobjekte der Masurischen Seenstellung und der Lőtzener Feldstellung, aus denen Ende der dreißiger Jahre Befestigter Raum Lötzen entstanden war. Als Zeichen der Kämpfe sind Soldatenfriedhöfe in Giżycko, Marcinowa Wola (Martinshagen), Paprotki (Goldensee), Przykop (Grabenau) und Wierciejki geblieben.

Miniatura: 2007-06-04 14:53:40 wiatrak Ryn (459)    Miniatura: 2007-06-06 10:40:24 wieża miniatura (478)    Miniatura: 2007-05-09 12:12:10 Pionierska (129)
    Weiterhin gibt es auch technische Architekturdenkmäler: die Drehbrücke in Giżycko – eine der zwei in Europa erhaltenen und bis heute benutzten Brücken dieser Art, die Wassermühlen in Ryn, Paprotki (Goldensee) und Konopki (Mühlengrund), holländische Windmühlen in Ryn und Sterławki Małe (Kein Stürlack) oder die Ziegelei in Ranty (Ranten) aus dem 18. Jh.

Sehenswürdigkeiten in Giżycko Bruno Kreuz Auf dem Brun-Hügel am Niegocin See wurde im Jahr 1910 von den Bürgern Lötzens ein eisernes Kreuz errichtet, das an den Schutzheiligen der Stadt, den hl. Brun aus Querfurt, erinnert. Er starb beim Versuch der Missionierung der Pruzzen um 1000 den Märtyrertod. Vom Kreuz aus gibt es eine schöne Aussicht auf den Niegocin-See und auf den Hafen von Giżycko.Bürgerhäuser aus dem 19. und 20. Jahrhundert und Alte BäckereiDas einzige Stadtviertel, das von den Zerstörungen des 2. Weltkrieges verschont blieb, sind die Straßenzüge der Pionerska Straße und der Dąbrowskiego Straße. Dort befinden sich Bürgerhäuser aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert.In der Warszawaska Straße 17 befindet sich eines der ältesten Steingebäude Giżyckos,  die alte Bäckerei. Heute befindet sich in dem Gebäude das Masurische Archiv, der Jazz-Club „Galeria“ und die Gesellschaft „Wspólnota Mazurska“.Drehbrücke am Lötzener Kanal (Kanał Łuczański)1856-1860 erbaut, um den Verkehr zwischen der Feste Boyen und der Stadt zu erleichtern. Sie wir mit ihrem Gewicht von 100 Tonnen von Hand betrieben. Eine Person ist in der Lage das 20m lange und 8m breite Brückenjoch zur Seite zu drehen. Die Brücke wird nach Fahrplan alle 30 Minuten geöffnet. Von 19.00 und 8.00 ist sie für den Bootsverkehr geschlossen.Evangelische KircheIm Jahre 1827 wurde die protestantische Kirche fertig gestellt. Bei der Planung von Altar und Kanzel der Kirche war der Berliner Architekt Karl Friedrich Schinkel beteiligt. 1881 erfolgte ein Umbau des Kirchengebäudes im neoklassizistischen Stil. Auch heute ist die Kirche Sitz der aktiven und lebendigen evangelischen Gemeinde in Giżycko. Jeden Sommer finden in der Kirche sonntags um 9.30 Uhr auch deutsche Gottesdienste statt, jedes Jahr im Juli und August gibt es ein Festival für kirchliche Orgel- und Kammermusik, die Konzerte sind freitagabends um 19.00 Uhr in der evangelischen Kirche.Feste BoyenDie Feste Boyen, benannt nach dem preußischen Verteidigungsminister Gen. Herrmann von Boyen, wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts zur Befestigung Ostpreußens erbaut. Bis zum 2. Weltkrieg wurden Umbau- und Erweiterungsarbeiten durchgeführt. Im Rahmen der Modernisierung der militärischen Verteidigung der russisch-preußischen Grenze im 19. Jahrhundert stellte Festung Boyen eine zentrale Rolle dar: sie lag strategisch geschickt zwischen dem Lötzener Kanal und dem Niegocin-See, an der Landenge zwischen dem Niegocin-See und dem Kisjano-See. Die Befestigungsanlage dehnt sich auf einer Fläche von 100 Hektar aus, besitzt 6 Bastionen und vier Eingangstore. Sie hat die Form eines siebenzackigen Sterns. Die Feste wurde für eine Belegung im Kriegsfall von bis zu 2500-3000 Mann geplant.Im Zweiten Weltkrieg wurde die Feste als Feldhospiz genutzt. Auch war hier die Ostarmee des Oberkommandos des Heeres stationiert. Im Januar 1945 wurde die Feste von Russland eingenommen und von den deutschen Einheiten kampflos verlassen.1945-1957 wurde die Feste militärisch genutzt, dann wurde sie in zivile Hände übergeben. Seit 1995 wird sie vom Klub der Liebhaber der Feste Boyen (Klub Miłośnikow Twierdzy Boyen) instand gehalten und touristisch aufbereitet. Auf der Open-Air-Bühne der Feste finden sommers Konzerte statt.OrdensburgUm 1335 gegründet als Teil der Burgenkette der Ordensritter, mit der die Gebiete im östlichen Ordensstaat gesichert werden sollten.Nach der Zerstörung im Jahre 1365 nach Angriffen von Polen und Litauen wurde vom Deutschen Orden ein neues Gebäude errichtet. Das vierstöckige, sog. „Feste Haus“, wurde im 16. Jahrhundert nach Renaissance-Ästhetik in seine bis heute erhaltene Form umgestaltet.Wasserturm1900 im neogothischen Stil aus Backstein erbaut, wird der Wasserturm heute als Aussichtsplattform genutzt. Einst fasste er bis zu 200 Kubikmeter Wasser. Die Kuppel des Turms, von der man eine schöne Aussicht über den Niegocin See und Giżycko hat, kann über 129 Treppen oder einen Aufzug erreicht werden. Dort gibt es auch ein Café.
 
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